Dienstag, 29. April 2008
Couchsurfing in Surfers Paradies
Verbringe gerade ein paar Tage zusammen mit 2 Deutschen und 2 Hollaendern auf Barry`s Hausboot welches in Surfers Paradies vor Anker liegt. 
Montag, 28. April 2008
Der Sonne hinterher
In den letzten beiden Tagen in Sydney waren vom Wetter her traumhaft schoen. Ich verbrachte sie an den wunderschoenen Stadtstraenden und im Olympiapark. In der nacht von Sonntag auf Montag fuhr ich mit dem Bus in Richtung Norden nach Byron Bay, einem schoenen eher kleinen Ort direkt am Meer. Hier tummeln sich sehr viele alternative Surfertypen. Ganz schoen aber in einem Tag hat man alles gesehen. So gehts weiter Richtung Brisbane.

Montag, 21. April 2008
cooles Australien
Bin Montag Frueh nach einem sehr angenehmen Flug (das Flugzeug war nur zu einem Drittel voll) in Sydney gelandet. Mein erster Eindruck saukalt und schweineteuer. Zugebenermassen bin ich in Bezug auf Wetter und Preise etwas verwoehnt von den letzten Wochen. Eigentlich ist der Regen eine willkommen Erfrischung. Aussdem weiss ich jetzt dass ich meinen Pullover, die Jacke und den dicken Schlafsack nicht umsonst mit mir herumschleppe. Sydney ist eine sehr schoene Stadt und sehr gut zum bummeln und sightseeing. Natuerlich wimmelt es hier ebenfalls nur so von Backpackern und anderen Touristen. Wie gesagt das Wetter ist schon sehr sehr herbstlich und laed nicht wirklich zum laengern verweilen ein. Naja werde mich bald auf den Weg Richtung Norden machen, wo jetzt Sommer ist.

Das war Thailand
Sonnenschein, heiss, heisser, noch heisser, einsmae Buchten, wunderschoene Riffe, kilometerlange Sandstraende, chillige Strandparties, freundliche Leute, viele Weltenbummler und Backpacker und innen, hektisches Bangkok, nervige Tuk Tuk Fahrer, gigantische Bauten, leckeres essen um 1 euro, gefaelschte Markenprodukte aller Art zu Spottpreisen, lange Zugfahrten, das lustige Wasserfestival, Elefantenreiten, Rafting, und noch viel mehr. Das waren meine 3 Wochen in Thailand.

Montag, 14. April 2008
Chiang Mai
Nach 16 stuendiger Zugfahrt bin ich in Chiang Mai angekommen. Die Zugfahrt ging durch zig Reisfelder und es war sehr schoen die Landschaft zu betrachten.


Chiang Mai ist etwas ruhiger und beschaulicher als Bangkok. Wenn nicht gerade Wasserfestival ist. Auch hier wird mit Wasser gespritzt was das Zeug haelt.
Doch diesmal setzte ich zum Gegenangriff an und einige Thais wurden ganz schoen nass....
Chiang Mai ist etwas ruhiger und beschaulicher als Bangkok. Wenn nicht gerade Wasserfestival ist. Auch hier wird mit Wasser gespritzt was das Zeug haelt.
Doch diesmal setzte ich zum Gegenangriff an und einige Thais wurden ganz schoen nass....
Sonkran - Die groesste Wasserschlacht meines Lebens
Ganz Thailland im Ausnahmezustand. Egal wo man hingeht, man wird 100 Prozentig bis auf die Unterhose nass. Von der alten Oma bis zum Kleinkind, jeder bespritzt sich in diesen Tagen mit Wasser aus Spritzpistolen, Kuebeln und Gartenschlaeuchen. Und dann wird man noch mit Mehl beschmiert. Total verrueckte Asiaten. Aber voll lustig wenn man mitmacht.
Mittwoch, 9. April 2008
Paradiesinsel Koh Tao
Auf der Insel Koh Tao ist es traumhaft schoen. Eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch, unzaehlige Freizeitmoeglichkeiten und viele coole junge Leute. Habe in den ersten Tagen einen Tauchkurs gemacht und bin jetzt Open Water Diver. An den Korallen vor der Insel tummeln sich unzaehlige bunte Fische und andere Meeresbewohner.
Danach erkundete ich die Insel einen Tag lang per Motorrad. Es dauert nur ca 10 Minuten von einem Ende zum anderen zu gelangen und bei den Strassen handelt es sich mehr um Pisten.
Danach erkundete ich die Insel einen Tag lang per Motorrad. Es dauert nur ca 10 Minuten von einem Ende zum anderen zu gelangen und bei den Strassen handelt es sich mehr um Pisten.
Hier ein paar Fotos: die meisten ohne Worte
Mittwoch, 2. April 2008
Angekommen in Bangkok
Bin gut angekommen in Bangkok. Die Standt ansich ist wie jede Grossstadt und nichts besonderes. Als ich hier ankam hatte ich einen richtigen Touristenschock. So viele Obrunies auf einem Haufen. *g* Ja es wimmelt hier nur so von Rucksacktouristen und es sind auch sehr viele Alleinreisende unterwegs. Da mein Rucksack fast leer ist nachdem ich die ganzen Schulsachen und auch einige Klamotten in Afrika liess war jetzt erst einmal schopping angesagt. Alles ist sehr billig hier.
Morgen werde ich noch etwas Sightseeing machen und am Freitag morgen geht mein Bus zu den Inseln im Sueden. Dort moechte ich bis zum 11. bleiben und dann zum Thailaendichen Neujahrsfest am 13. wieder in Bangkok zu sein. Danach mache ich ein Trekkingtour nach Chang Mai in den Norden.
Morgen werde ich noch etwas Sightseeing machen und am Freitag morgen geht mein Bus zu den Inseln im Sueden. Dort moechte ich bis zum 11. bleiben und dann zum Thailaendichen Neujahrsfest am 13. wieder in Bangkok zu sein. Danach mache ich ein Trekkingtour nach Chang Mai in den Norden.
Resuemee Afrika
Ghana war ein tolles Erlebniss und die Projektarbeit eine riessen grosse Erfahrung. Die 6 Wochen hatten sowohl viele positive Seiten, als auch einige negativen. Einerseits bin ich froh wieder in einer zivilisierter Umgebung zu sein, andererseits war schon auch Wehmut dabei die Gastfamilie und die Kinder in der Schule schon zu verlassen. Ich hatte mich an alles schon so gewoehnt, dass ich mich in den letzten Wochen richtig wohl fuehlt. Wenn ich ueber die Ferienzeiten frueher bescheid gewusst haette, waere ich auch noch eine Woche laenger bis zu den Fruhlingsferien geblieben. Ist eben nicht so einfach in Afrika weiter als einen Tag vorauszuplanen.
Um einen Aufenthalt in Afrika geniessen zu koennen, muss man sich von der hecktischen, ungeduldigen und schnellen Lebensweise verabschieden und sich den afrikanischen "Take it slow and easy style" aneignen. Es ist voellig normal einige Stunden bei 40 Grad in einem Bus zu warten bis dieser voll ist und wieder weiterfaehrt. Oder 2 Stunden auf sein Essen zu warten.
In den ersten Wochen fiel es mir schwer mich auf diese Lebensweise umzustellen. Ich war voller Motivation und Energie und hoffte dass meine Hilfe benoetigt wird. Doch genau hier treffen 2 voellig verschiedene Welten aufeinander, die sich nicht vereinen lassen. Man muss zuerst einmal von seinem Motivationstrip herunterkommen und seine Energie zuegeln. Nur so fuehlt man sich wohl und kann sich in das dortige Leben integrieren. Diese Integration ist absolut notwendig, damit die Hilfeleistung angenommen wird. Ich traf sehr viele Voluntaere die die selbe Erfahrung gemacht haben und die sich am Anfang auch sehr schwer taten mal einen Gang zurueck zu schalten. Es ist oefters passiert, dass ich voller Plaene fuer den heutigen Unterricht und einem Rucksack voller vorbereiteten Uebungen in die Schule kam, zuerst eine Stunde wartete weil die Kinder beteten oder sangen und anschliessend von einem Lehrer erfuhr dass heute kein Unterricht statt findet, weil die Kinder das Schulgelaende reinigen mussten. Am Anfang empfindet man das etwas als Schikane und man fragt sich warum teilt einem das niemand einen Tag frueher mit. Doch dann merkt man dass das alles voellig normal hier ist und auch nicht boese gemeint von den Lehrern. Sie selbst sitzten mindestens die Haelfte der Schulzeit nur dumm herum, hoeren Musik und tun nichts. Das Wort Lageweile existiert in Ghana glaube ich nicht.
Ich bin froh jetzt nicht mehr so im Mittelpunkt zu stehen und nicht von allen Seiten angestarrt und angesprochen zu werden. Man gewoehnt sich zwar sehr schnell daran und es faellt einem mit der Zeit nicht mehr so auf, dass man heraussticht, es ist auf Dauer jedoch sehr sehr anstrengend. Auch staendig als "Mr. Rich" angesehen zu werden geht mit der Zeit auf die Nerven.
Von der Lebensweise der Ghaner koennten wir uns in Europa in Bezug auf Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und sich Zeit nehmen sicher einiges abschauen. Sie rennen nicht so hecktisch, gestresst und mit Scheuklappen durch die Strassen, sondern nehmen sich Zeit alle paar Meter stehen zu bleiben um mit einem Bekannten oder Nachbarn ein Schwaetzchen zu halten. Wenn man nach dem Weg fragt, nehmen sie sich nicht nur Zeit diesen dir genau zu beschreiben, sondern gehen oft mit um einem an sein Ziel zu begleiten. Zeit spielt in Afrika einfach eine Andere Rolle als in der westlichen Welt.
Der Aufenthalt in Ghana war super spannend, voller Erlebnisse und eine tolle Erfahrung. Ich kann mir zwar nicht vorstellen fuer laengere Zeit durchgehend in Afrika zu bleiben, doch ein Wiederkommen nach Ghana mit einem sinnvollen Projekt fuer ein paar Wochen schliesse ich nicht aus.
Um einen Aufenthalt in Afrika geniessen zu koennen, muss man sich von der hecktischen, ungeduldigen und schnellen Lebensweise verabschieden und sich den afrikanischen "Take it slow and easy style" aneignen. Es ist voellig normal einige Stunden bei 40 Grad in einem Bus zu warten bis dieser voll ist und wieder weiterfaehrt. Oder 2 Stunden auf sein Essen zu warten.
In den ersten Wochen fiel es mir schwer mich auf diese Lebensweise umzustellen. Ich war voller Motivation und Energie und hoffte dass meine Hilfe benoetigt wird. Doch genau hier treffen 2 voellig verschiedene Welten aufeinander, die sich nicht vereinen lassen. Man muss zuerst einmal von seinem Motivationstrip herunterkommen und seine Energie zuegeln. Nur so fuehlt man sich wohl und kann sich in das dortige Leben integrieren. Diese Integration ist absolut notwendig, damit die Hilfeleistung angenommen wird. Ich traf sehr viele Voluntaere die die selbe Erfahrung gemacht haben und die sich am Anfang auch sehr schwer taten mal einen Gang zurueck zu schalten. Es ist oefters passiert, dass ich voller Plaene fuer den heutigen Unterricht und einem Rucksack voller vorbereiteten Uebungen in die Schule kam, zuerst eine Stunde wartete weil die Kinder beteten oder sangen und anschliessend von einem Lehrer erfuhr dass heute kein Unterricht statt findet, weil die Kinder das Schulgelaende reinigen mussten. Am Anfang empfindet man das etwas als Schikane und man fragt sich warum teilt einem das niemand einen Tag frueher mit. Doch dann merkt man dass das alles voellig normal hier ist und auch nicht boese gemeint von den Lehrern. Sie selbst sitzten mindestens die Haelfte der Schulzeit nur dumm herum, hoeren Musik und tun nichts. Das Wort Lageweile existiert in Ghana glaube ich nicht.
Ich bin froh jetzt nicht mehr so im Mittelpunkt zu stehen und nicht von allen Seiten angestarrt und angesprochen zu werden. Man gewoehnt sich zwar sehr schnell daran und es faellt einem mit der Zeit nicht mehr so auf, dass man heraussticht, es ist auf Dauer jedoch sehr sehr anstrengend. Auch staendig als "Mr. Rich" angesehen zu werden geht mit der Zeit auf die Nerven.
Von der Lebensweise der Ghaner koennten wir uns in Europa in Bezug auf Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und sich Zeit nehmen sicher einiges abschauen. Sie rennen nicht so hecktisch, gestresst und mit Scheuklappen durch die Strassen, sondern nehmen sich Zeit alle paar Meter stehen zu bleiben um mit einem Bekannten oder Nachbarn ein Schwaetzchen zu halten. Wenn man nach dem Weg fragt, nehmen sie sich nicht nur Zeit diesen dir genau zu beschreiben, sondern gehen oft mit um einem an sein Ziel zu begleiten. Zeit spielt in Afrika einfach eine Andere Rolle als in der westlichen Welt.
Der Aufenthalt in Ghana war super spannend, voller Erlebnisse und eine tolle Erfahrung. Ich kann mir zwar nicht vorstellen fuer laengere Zeit durchgehend in Afrika zu bleiben, doch ein Wiederkommen nach Ghana mit einem sinnvollen Projekt fuer ein paar Wochen schliesse ich nicht aus.
Fotos aus Ghana
(dauert ganz schn lange nur mit einem Buschmesser einen Ast durchzuhauen)
Kofi Booko ein Mann mit 7 Frauen und ueber 30 Kinder!
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auch Abends ist immer was los, es gibt unzaehlige Bars direkt am Strand mit spektakulaeren Feuershows und sehr chilliger Stimmung